„Ich kann nur wissen, was ich selbst erlebt habe, alles andere kann ich nur glauben,“ ist mein Kredo und danach arbeite ich auch. Ich betrachte mich selbst nicht als Wissensvermittlerin durch Frontalunterricht, sondern als Wissensaktiviererin, die mit praktischen Übungen Impulse und Denkanstöße gibt. Erlebtes Lernen bleibt in Erinnerungen, besonders solche Aufgaben, bei denen man sich am Anfang fragt, was sie überhaupt erreichen sollen. Ein Aha-Moment ist mir das liebste, was im Seminar passieren kann.
Lego Serious Play
Einen kreativen und haptischen Ansatz bietet die LSP Methode, bei der die Teilnehmenden mit Legosteinen arbeiten. Strategische Prozesse werden visualisiert, einzelne Ergebnisse zu einem gemeinsamen Big Picture zusammengetragen und Perspektivenwechsel gefördert. Durch die kleinteiligen Bausteine lässt diese Methode eine Fragmentierung der Inhalte zu und die Gruppe kann gemeinsam entscheiden, welche Faktoren sie in das Endergebnis aufnehmen möchte und welche nicht.
Tiergestützte Intervention
Selten arbeite ich mit Kolleg*innen zusammen, doch in diesem Training werde ich von dem besten schlechthin unterstützt. Bei der tiergestützten Intervention, also den Trainings mit Tieren bekommen wir Unterstützung vom besten Freund des Menschen, dem Hund. Sei es in der Kommunikation, in der Führung oder auch in der Resilienz: obwohl, oder gerade weil der Hund dem Menschen so nahesteht, können wir ihm nicht nur etwas beibringen, sondern auch viel von ihm lernen. Denn völlig ungetrübt gibt dieser uns immer sein ehrliches, ungefiltertes Feedback. Er kann der beste Mitarbeiter sein, wenn man ihn denn richtig führt. Und wenn er nicht „funktioniert“, sagt uns das ganz viel über uns selbst aus.
Erlebnispädagogik
Die Bilder, die die meisten bei Erlebnispädagogik im Kopf haben, sind welche aus dem Hochseilgarten oder von Aktionen, bei denen die Teams große Konstrukte wie Floße, Türme oder Raketen bauen. Während ich solche Aktionen auch als Trainerin begleiten kann, kann Erlebnispädagogik auch im kleineren und weniger riskanten Bereich stattfinden. Im Vordergrund steht, die Gruppe in die Lernzone der gegenseitigen Abhängigkeit zu bewegen und dort Kooperation und Verlässlichkeit sowie klare Kommunikation zu fördern. Gegenseitiges Grundvertrauen wird gestärkt und ausgebaut und die gemeinsamen außergewöhnlichen Erinnerungen verbinden die Gruppenmitglieder nachhaltig miteinander.
